Fastenkurs Erzgebirge neu 22

Fastenkurs Erzgebirge Weicheltmühle

Fastenkurs Erzgebirge mit Elke

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Wer gern an einem anderen Ort als den Fastenkurs Erzgebirge zu buchen, hat hier noch andere Fastenwanderziele mit Elke. Fastenwandern in Mecklenburg Vorpommern: Fastenseminar Graal-Müritz, Fastenwandern auf der Insel Usedom im Ostseebad Zinnowitz und im Ostseebad Karlshagen sowie auch auf Rügen im Ostseebad Göhren. Ein besonderes Fastenziel ist auch die Müritz. Im Bundesland Brandenburg gibt es ein besonders interessantes Fastenziel. Es ist der Spreewald in Burg. Im Bundesland Brandenburg fasten und wandern wir auch im Haus Lebensquelle. Hier biete ich das Kurzfasten „Natur Pur“ an.

Im Bundesland Sachsen-Anhalt wandern, fasten, meditieren wir im Harz in Wernigerode, Im Bundesland Sachsen könne Sie gleich zwischen 2 verschiedenen Fastenorten wählen: Fastenwandern im Erzgebirge und in der herrlichen Sächsischen Schweiz. Zu Informationen über die Fastenwoche geht es hier zum Tagesablauf und zu den Terminen.  Wir fasten nach der Buchinger Methode.

 

Galerie Fastenkurs Erzgebirge

Fastenkurs Erzgebirge Bach

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Fastenkurs Erzgebirge, Fastenwandern mit Elke in Holzhau

Fastenkurs Erzgebirge Grenzsteine

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Fastenkurs Erzgebirge Schlitten

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Fastenkurs Erzgebirge Holzhau

Fastenkurs Erzgebirge in Holzhau

 

Das Erzgebirge

Geschichte

Wenngleich es schon vorher einzelne Niederlassungen in der Erzgebirgsregion gab, bevölkerten erst mit den reichen Silbererzfunden im 12. Jahrhundert immer mehr Siedler das Gebiet. Der bis dahin als „Miriquidi“ benannte „Dunkel- bzw. Finsterwald“ bekam seinen heutigen Namen „Erzgebirge“. Von den über- und untertägigen Bergbauanlagen gingen bereits damals technologische und wissenschaftliche Errungenschaften in die ganze Welt hinaus. Der Bergbau-Boom neigte sich jedoch im 17. Jahrhundert zum Ende und die Menschen wandten sich anderen Erwerbsmöglichkeiten wie der Spitzenklöppelei, dem Posamentieren oder der Holzschnitzerei zu.

Die daraus entstandenen Traditionen, die handwerklichen Fähigkeiten, der Ideenreichtum, aber auch das Know-how aus der Bergbau-Folgeindustrie prägen die Region bis heute. So war und ist „Gedacht. Gemacht.“ das Motto der Erzgebirger. Die Menschen haben über Jahrhunderte ihre Kraft aus dem Bergbau entwickelt und gelernt, trotz knapper Mitteln flexible Lösungen für Probleme zu finden: Aus der Region kamen Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten serienmäßig gefertigten Metallkarosserien für Pkw. Auch Maschinen zur Konservendosenherstellung, Teile für das größte Passagierflugzeug der Welt, die nachhaltige Forstwirtschaft, der FCKW-freie Kühlschrank oder einer der europäischen Marktführer zur Leiterplattenproduktion haben im Erzgebirge ihren Ursprung. Innovation hat hier Tradition.

Entstehung

Für die Entstehung der heutigen Mittelgebirgslandschaft und die typischen Bergketten entlang der deutsch-tschechischen Grenze sind vorwiegend zwei geologische Prozesse verantwortlich. Dabei reicht die Entstehungsgeschichte der ersten Gebirgsbildung bis in den Karbon (vor 350 bis 250 Millionen Jahren) im Erdzeitalter des Jungpaläozoikum zurück: Zu dieser Zeit wurden die Gesteine des Erzgebirges verfaltet und dutzende Kilometer der Erdkruste schoben sich auf nur wenige Kilometer zusammen.

Es entstand das variszische Gebirge, in dem Gneise, Glimmerschiefer oder Phyllite lagerten. In diese aufgestapelte Gebirgsdecke drang durch vulkanische Vorgänge Magma aus dem Erdinneren ein – so entstanden Granite und Rhyolite, die heute noch in ganz Sachsen zu finden sind. In jener Zeit liegen zudem die Ursprünge der Erzlagerstätten. In den folgenden Jahrmillionen wurde das variszische Gebirge zunehmend durch Erosion, also physikalische und chemische Verwitterungsprozesse, eingeebnet.

Vor 80 bis etwa 15 Millionen Jahren fand die zweite Gebirgsbildung statt. Afrika verschob kleinere Mikroplatten gegen Europa. Infolgedessen erfuhr der Nordrand der böhmischen Masse mehrere Einengungs- und Dehnungsphasen. Die europäische Kruste zerbrach und bildete unter anderem Pultschollen: Das Erzgebirge wurde dabei nach Norden angekippt und der Egergraben eingesenkt. Die typische Pultschollenform kennzeichnet das Erzgebirge noch heute, mit einem sanften Nord-Süd-Anstieg und einem steilen Südabfall in Richtung Egergraben.

Mit dem späteren Zerbrechen der mitteleuropäischen Kruste konnte Magma emporsteigen, das heute noch als Basalt, z. B. an den Basaltsäulen am Scheibenberg sichtbar ist. Im Laufe der Zeit setzte wieder Erosion ein: Die Hochflächen wurden stark abgetragen, die Täler allerdings nur geringfügig, da hier sehr witterungsbeständige Basalte lagerten. Aus Tälern wurden Berge – z. B. der Pöhlberg oder der Bärenstein – und aus Bergen Täler.

Bergbau

Als im Jahr 1168 die ersten Silbererze in der Umgebung von Christiansdorf, dem heutigen Freiberg, gefunden wurden, folgten dem „ersten Berggeschrey“ zahlreiche Bergleute, Händler, Köhler und Abenteurer, zumeist aus dem Main-Frankenraum. Das Erzgebirge entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Erzlieferanten, der Bergbau boomte.

Nach kleineren Zinn-, Eisenerz-, und Kupferfunden im 13. und 14. Jahrhundert kam es am 27.10.1491 zu einer für das weitere Schicksal der Region bedeutenden Entdeckung. Der Bergmann Kaspar Nitzel aus Frohnau entdeckte einen ergiebigen Silbererzgang am Schreckenberg. Das „große Berggeschrey“ im oberen Erzgebirgsraum war der Beginn einer regen bergbaulichen Tätigkeit. In seiner Folge gründeten sich 1496 die „Neustadt am Schreckenberg“ (das spätere Annaberg), die Bergstädte Buchholz (1501), Scheibenberg (1522) und Oberwiesenthal (1527).

Im Laufe der Jahrhunderte erfasste der Bergbau die gesamte Region und führte zur Gründung zahlreicher Bergstädte und -siedlungen auf sächsischer und böhmischer Seite des Erzgebirges. Gleichzeitig setzte eine Industrialisierung ein, wie sie nur selten in Gebirgsregionen zu finden ist. Der Abbau von Silber und Zinn, aber auch von Arsen, Blei, Eisen, Kobalt, Nickel, Uran, Wismut, Wolfram und Zink gehörte lange zu den wichtigsten Erwerbszweigen der Erzgebirger. Bald schufen bedeutende Handelsstraßen wirtschaftliche Verbindungen zwischen Annaberg, Dresden und Böhmen. Mitte des 16. Jahrhunderts avancierten Annaberg und Freiberg zu den größten Städten in Sachsen.

Nachdem der Zenit des Bergbaus im 17. Jahrhundert überschritten war, mussten sich die Menschen nach und nach andere Erwerbsmöglichkeiten suchen. Die Spitzenklöppelei, das Posamentieren und die Holzschnitzerei sollten fortan den Broterwerb sichern. Ab etwa 1770 erlebte die Bergbauproduktion einen erneuten Aufschwung. Der Abbau ärmerer Erze erreichte zwar nicht mehr die Ausbeute wie im 16. Jahrhundert. Aber die Gründung der Bergakademie in Freiberg im Jahr 1765 setzte grundlegende neue wissenschaftliche und technologische Impulse, die schließlich den Übergang in das Industriezeitalter ermöglichten.

Bis heute hat der Bergbau im Erzgebirge im Verlauf der Jahrhunderte wiederholt Auf- und Niedergänge gesehen. Mit der Schließung der Uranbergwerke und der letzten Zinnbergwerke um 1990/91 wurde der Bergbau weitgehend eingestellt. Weltweit steigende Rohstoffpreise führten in jüngster Zeit allerdings zu neuen Erkundungen von Lagerstätten; die Eröffnung neuer Bergwerke ist geplant.

Im Erzgebirge entwickelten sich besonders aus dem Bergbau und den damit verbundenen Verarbeitungsgewerken neue Gewerbe und Industrien, die bis heute die Wirtschaftsstruktur prägen. Die Region verfügt über eine der höchsten Industriedichten in Sachsen. Viele kleine und mittlere Unternehmen der Bergbaufolgeindustrien (Metall-, Elektro-, Automobil-, Kunststoff- und Papierbranche etc.) haben ihre Wurzeln weit in der Vergangenheit, andere haben sich nach 1990 im Erzgebirge angesiedelt. Das Erfolgsrezept, das seit den Anfängen des Bergbaus Bestand hat, ist eine Kombination aus hochqualifizierten, engagierten Mitarbeitern und innovativen Ideen.

Quelle: https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/geschichte, REGIONALMANAGEMENT ERZGEBIRGE c/o Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Adam-Ries-Straße 16. 09456 Annaberg-Buchholz

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